Los geht’s!

Neuer Blog. Alles nochmal auf Anfang. Und warum? Ihr Lieben, ich blogge seit nunmehr 14 Jahren, habe das Medium für mich entdeckt, lange bevor es Influencer gab (zum Thema Influenza, bzw. Corona kommt auch noch was, Spannungsbogen kann ich). Zuerst habe ich Geschichten aus meinem Alltag verbloggt, eine Art virtuelles Tagebuch geführt. Dann ging’s eine ganze Zeit lang um Klamotte – meine Güte, da waren bunte Dinge dabei … dann kam unsere Tochter zur Welt und das Blog wurde zum Mamaratgeber.

Und mittlerweile? Mittlerweile bin ich aus allem wieder herausgewachsen. Allein schon der Name www.dailydress.de, wo ihr auch in Zukunft noch alle alten Geschichten nachlesen könnt, sagt aus, dass es um Alltag und eben Klamotte ging.

Ich will gar nicht abstreiten, dass Kleidung und vor allem Schuhe auch heute noch ein großes Ding sind für mich, aber eben kein Hauptbestandteil meines Lebens. Weil ich eine Plattform gesucht habe, die meinem Facettenreichtum gerecht wird, habe ich lasignorina entwickelt. Der neue Blog repräsentiert all das, was ich mittlerweile bin. Denn natürlich habe ich mich insgeheim aus der Mädchenphase herausentwickelt, in der ich zu bloggen begonnen hatte.

Warum la signorina trotzdem so gut zu mir passt? Oft höre ich, dass mir etwas ewig Mädchenhaftes anhaftet. Ich selbst weiß zum Glück, dass ich durchaus mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehe, Verantwortung trage und Entscheidungen treffen kann, aber es gibt schlimmere Attribute als den Charme des ewigen Mädchens. Und genau dieses Leichte und Lebensbejahende verbinde ich mit lasignorina.

Ich freue mich, wenn ihr euch hier von mir mitnehmen lasst in meinen Alltag, der sich zwischen Lokalredakteurin, Grundschultochtermama, Schuhsammlerin und dem ewigen Mädchen bewegt. Ich will Euch inspirieren, motivieren und mit ganz viel Lebensfreude mitreißen, stets die guten und schönen Dinge des Lebens über die Negativen zu stellen. Authentisch und unkompliziert. Ihr werdet Tipps finden, wie ich meinen inneren Schweinehund auf Chihuahuagröße geschrumpft habe, wie ich meine Familie und mich (meistens) gesund ernähre ohne dabei ewig in der Küche zu stehen, wie wir den Familienalltag und unser beider Berufstätigkeit unter einen Hut bringen und vieles mehr.

Und apropos Familienalltag: Der könnte zur Zeit nicht ungewöhnlicher sein. Aus aktuellem Anlass haben wir ein bisschen mehr Familienleben, als wir uns das eigentlich vorgestellt hatten, denn nachdem ich mit meinem Mann vor wenigen Tagen ein wunderschönes, verlängertes Wochenende in Mailand verbracht habe, sind wir jetzt Opfer der Corona-Vorsichtsmaßnahme geworden und alle drei erstmal daheim. Wir machen Home-Office, unsere Tochter hat verlängerte Ferien und arbeitet den Stoff daheim nach und wir vermeiden jeden unnötigen Kontakt mit der Außenwelt, was so ziemlich das Skurrilste ist, das ich seit langem erlebe.

Bevor wilde Gerüchte entstehen: Nein, wir sind keine Verdachtsfälle, wir kommen aber aus dem Risikogebiet und folgen der Empfehlung des Gesundheitsamts, daheim zu bleiben. Das Kultusministerium hat für Kinder, die selbst oder deren Familien in Norditalien waren, dasselbe verfügt. Wir haben alle drei keine Symptome, hoffen wir, dass es einfach so bleibt.

Was uns bleibt – abwarten und Tee trinken. Wir backen Pizza und bleiben mit der Familie und der Außenwelt dank Internet und Telefon in Kontakt, wir Großen gucken mit Begeisterung alle Staffeln von Whitecollar (und sind vermutlich die Letzten, die die Serie für sich entdeckt haben, Corona sei dank), ich habe Zeit, Klavier zu spielen und die vielen Bücher zu lesen, die sich hier angesammelt haben. Wir warten das Ende ab (also das der Inkubationszeit, nicht das der Menschheit, wenngleich man angesichts der leeren Supermarktregale meinen könnte, wenn Corona uns nicht umbringt, dann halt die Hungersnot) und sind guter Dinge, dass alles gut geht.

Meine Hotspots aus Milano gibt’s virenfrei dennoch in den kommenden Tagen hier auf lasignorina.

LaSignorina

Ein Kommentar

  1. Gelungener Spannungsbogen am Anfang, noch viel gelungenerer Neustart mit einem Blog, den ich zwar spät entdeckt, aber flott lieben gelernt habe. Sehr gespannt, was da in Zukunft noch alles kommt!

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